Wenn die Motivation fehlt: Was du jetzt tun kannst


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Gerade in der aktuellen Zeit mit all den Einschränkungen und Unsicherheiten wird einem schnell mal alles zu viel und die Lust darauf etwas zu Machen sinkt. Doch was tun, wenn man sich möglichst nicht mit anderen treffen soll und so gut wie keine Kulturveranstaltungen stattfinden?

In diesem Beitrag verrate ich dir ein paar konkrete Tipps, die du sofort umsetzen kannst.


Wenn die Motivation fehlt: Musik kann helfen


Eine Möglichkeit ist das Hören von Musik. Also Kopfhörer auf die Ohren oder Lautsprecher einschalten und los geht's. Falls du dir unsicher sein solltest, was du jetzt hören sollst, habe ich in diesem Beitrag eine Sammlung an Songs für dich zusammengestellt, die großes Potenzial haben, dich zu motivieren.


1. Jimmy von Rxseboy und Sarcastic Sounds Genre: Hip Hop & Rap

2. Paralyzed von LANDMVRKS Genre: Metal

3. Closer To You von Julian Perretta Genre: Pop

4. Believer von Black Honey

Genre: Rock

5. Time von SG Lewis und Rhye |Explicit|

Genre: Electronic

Hier geht es zur Spotify Playlist mit noch mehr Songs zum Motivieren.


Wenn die Motivation fehlt: Frische Luft bewirkt Wunder

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Ob du es glaubst oder nicht: In vielen Fällen kann es schon sehr weiterhelfen, wenn du einfach einmal rausgehst und einmal um den Block läufst. Und ja, das haben dir bestimmt auch schon viele Leute vor mir empfohlen.


Aber allein das sollte doch eigentlich Grund genug sein, es einfach einmal selbst auszuprobieren. Du wirst merken, wie sehr das dabei helfen kann, sich von der Umgebung zu inspirieren und den Kopf freizubekommen.



Wenn die Motivation fehlt: Schreib dir das auf, was dir gut tut

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Im ersten Moment mag es vielleicht etwas banal erscheinen, aber probiere es ruhig mal aus. Nimm dir einen Moment Zeit und schreib dir alle schönen Dinge auf, die dich gerade durch das Leben begleiten und die du besitzt.


Am besten mit einem Stift auf Papier, da du dich so wesentlich mehr auf diese Aufgabe konzentrieren kannst.


Wenn du das machst, kannst das sehr dabei helfen, wieder einen Grund zu finden, um alle schwierigen Aufgaben und Dinge anzugehen und zu bewältigen. Zugleich lernst du auch das, was du bereits hast, wesentlich mehr wertzuschätzen.



Wenn die Motivation fehlt: Sorge für Struktur

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Wenn man unmotiviert ist, kann das auch mit Überforderung zusammenhängen. Etwa, weil man nicht weiß, wie man all die anstehenden Aufgaben schaffen soll.

In solchen Momenten kann es helfen, sich Struktur zu schaffen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Tat besonders viel Überwindung brauchen kann, aber in vielen Fällen lohnt es sich.

Wie du dir letztendlich genau Struktur verschaffst, bleibt dir überlassen. Es empfiehlt sich aber, nicht nur aufzuschreiben was man alles machen muss, sondern auch wann.


Sich also einen genauen Plan zu machen, wann man was erledigen will. Das ist auch insofern sinnvoll, weil du es so auch eher vermeiden kannst, dir keine Pausen in deinen Alltag einzubauen.

Wenn die Motivation fehlt: Gönne dir einen Moment der Ruhe

© Knut Elbrecht


Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Viele Reize wirken auf uns und wir sind oft dazu angehalten, ständig etwas tun zu müssen. Doch das ist nicht gesund und schadet uns auf Dauer mehr, als dass es uns voranbringt. Deswegen, traue dich und nimm dir eine Auszeit.


Schon wenige Minuten können dabei helfen, über die aktuelle Situation nachzudenken und Ansätze zu entwickeln, wie du sie bewältigen könntest und was gerade wirklich wichtig ist.


Am besten sind meiner Erfahrung nach aber mindestens 15 Minuten Pause, in der du nur für dich bist und keine Einflüsse von außen dich ablenken können.


Wenn in deinem Zimmer immer eine gewisse Grund-Lautstärke vorhanden sein sollte, kann es auch helfen, einfach einen Kopfhörer aufzusetzen, der die Lautstärke zumindest etwas mindern kann.


Wenn du diesen Tipp mal ausprobierst, wirst du merken, wie sehr dir das dabei hilft, die Gedanken zu sortieren und wieder Struktur in dein Denken und deinen Alltag zu bekommen. Und eben genau diese Struktur ist oftmals das Entscheidende, wenn es darum geht, sich für etwas zu motivieren.


Das kann du jetzt tun, wenn dir die Motivation fehlt


Alle Tipps kurz zusammengefasst: - Höre Musik: Schnapp dir einen Kopfhörer oder Lautsprecher und höre deine Lieblingsmusik oder einen meiner Vorschläge, die das Potenzial haben, dich zu motivieren.


- Gehe raus an die frische Luft: Einen (kleinen) Spaziergang zu machen ist eine sehr einfach umzusetzende Möglichkeit, um neue Kraft und Motivation für die anstehenden Aufgaben zu sammeln.


- Schreibe dir auf, was dir gut tut: In manchen Momenten kann es sehr helfen, sich bewusst zu machen, was einen bereits jetzt an schönen Dingen durch das Leben begleitet und welche Dinge man wertschätzt.


- Sorge für Struktur: Oftmals kann es sehr helfen, sich einen Plan zu machen und genau aufzuschreiben und festzulegen, wann man etwas erledigen will.


- Gönne dir einen Moment der Ruhe: Ab und zu kann der Alltag mit all seinen Reizen und Tönen sehr anstrengend sein. In manchen Fällen kann es deshalb hilfreich sein, sich für ein paar Minuten einfach mal zurückzuziehen und für sich zu sein.


Wenn es dir wirklich schlecht geht: Suche dir Hilfe!


Falls keiner der eben genannten Tipps dir weiterhelfen konnte und es dir wirklich schlecht geht, dann scheue wirklich nicht davor zurück, dir professionelle Hilfe zu holen. Es ist nie gut, das was einen beschäftigt nur mit sich selbst auszumachen.


Im Folgenden findest du ein paar Informationen, an wen du dich wenden kannst, wenn es dir psychisch nicht so gut geht:

Es gibt Hilfsangebote bei denen du dich anonym und kostenfrei melden kannst: Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 (unter www.telefonseesorge.de kannst du auch anonym chatten) Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“: 116111 (Beratungszeiten unter www.nummergegenkummer.de) Wenn du die 116 117 anrufst, werden dir auch Erstgespräche mit Therapeuten vermittelt. Du kannst auch alternativ direkt eine:n Therapeut:in nach einem Erstgespräch fragen. An so ein Gespräch kommst du in der Regel sehr viel leichter, als an einen richtigen Therapieplatz.


Einen Überblick über alle Möglichkeiten gibt es unter https://www.jugend.support oder beim Sozialpsychiatrischen Dienst deines Bezirks. Dort erreichst Du erfahrene und freundliche Therapeut:innen. Auch Hausärzt:innen helfen gerne weiter.

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag etwas weiterhelfen. Gib mir gerne konstruktives Feedback in den Kommentaren, wie du diesen Beitrag fandest und was du vielleicht anders machen würdest. Danke!

 

Quelle des Beitragsbildes: Foto von Zen Chung von Pexels

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